AuslĂ€nder kommen nach Deutschland đŸ‡©đŸ‡Ș. War schon immer so. Wird auch so bleiben. Darum nennen viele Deutschland ein #Einwanderungsland.

Aber: das Wort #Land fĂŒhrt auf den Holzweg. Denn es eröffnet unserem Denken einen Raumframe. Es fĂŒhlt sich so an, als kĂ€men da AuslĂ€nder in einen begrenzten Raum. Naja, und wenn welche da hinzukommen, dann liegt der Schluss nahe, dass es dann irgendwann voll ist oder gar ĂŒbervoll. Und dann fragt man sich ganz schnell, ob denn ĂŒberhaupt genug Teller und Tassen fĂŒr alle da sind. Denn geht es um RĂ€ume, dann geht es um Grenzen und dann geht es - ganz automatisch – immer um Ressourcen.
Aber: #Integration ist heute in Deutschland gar nicht mehr abhĂ€ngig von Ressourcen. Die Zeit der Hungersnöte ist vorbei. Ob jetzt Milliarden in die Integration gesteckt werden oder wir die Autohersteller ohne Milliardenstrafen wegen ihres Dieselbetrugs davonkommen lassen, ist einfach nur eine politische Entscheidung. Zum GlĂŒck.
Integration ist heute nicht mehr abhĂ€ngig vom Raumframe, sondern von den Menschen. Also von der Gesellschaft. Findet man das gut, dass da AuslĂ€nder kommen? Möchte man diese Menschen profitieren lassen? Findet man Gemeinsamkeiten? Was erwartet man von denen? Wobei können die uns helfen? Können wir denen helfen? Bietet man einem syrischen Bauern ein verlassenes Gehöft in MeckPomm? Oder stecken wir die ganze Familie in eine abgewrackte Plattenbauwohnung im Problemkiez. All das sind menschliche, also gesellschaftliche Fragen. Sprechen wir von einer Einwanderungsgesellschaft, dann rĂŒcken solche Fragen in den Vordergrund - und die Angst in den Hintergrund.
Und fĂŒr alle Skeptiker, die sagen, es kommt trotzdem auf Ressourcen an: Ohne diese Angst lassen sich Ressourcenfragen viel einfacher klĂ€ren.

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Euer 👀wortgucker

PS
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