"Wutwörter und Wutbürger" heißt Wortguckers Beitrag in dem Jugendbuch WUT - Eine Anthologie, erschienen 2019 im LOEWE Verlag. Der Text erzählt davon, was Wut und Sprache gemeinsam haben und was das für eine Gesellschaft bedeuten kann.

Klappentext

Was verleitet Menschen, ihrer Wut auf diese Weise Ausdruck zu verleihen? Wann schlägt Wut in Hass um? Wann gelingt es, dass aus Wut Mut wird? 13 Autoren, YouTuber und Songtexter erzählen in dieser Anthologie von der Wut. Einem Gefühl, das die Vernunft zu vertreiben scheint. Und doch die Kraft zur Veränderung hat.

Wut ist ein zentraler Begriff des jungen 21. Jahrhunderts: „Wutbürger“ tragen ihre Wut auf die Straße oder wählen „Protestparteien“, Jugendliche demonstrieren aus Wut über den Klimawandel. Wütende Bauern treffen auf wütende Tierschützer. Häufig resultiert die Wut aus Angst vor dem, was fremd ist. Manchmal hilft Wut aber auch, verkrustete Strukturen oder Tabus aufzubrechen, wie die #MeTooDebatte zeigt. Und gerade junge Menschen suchen oft Wege, mit ihrer Wut umzugehen.
Wut hat viele Farben und Formen. Diese Sammlung von Kurzgeschichten, Songtexten, Berichten und Bildern versucht, möglichst viele davon einzufangen.

Mit Beiträgen von: Janet Clark, Zoran Drvenkar, Fritz Fassbinder, Alice Gabathuler, Agnes Hammer, Lisa Sophie Laurent, Manfred Theisen, Jochen Till, Maike Stein, Eric Wallis.

Wut - Eine Anthologie

ab 12 Jahren, 1. Auflage 2019
208 Seiten, 14.8 x 21.0 cm
ISBN 978-3-7432-0284-9
Klappenbroschur mit Spotlack
9,95 € (D)
10,30 € (A)

Bilder: Screenshots von der Webseite des LOEWE-Verlags.


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