Trumps Wahlbetrugs-Narrativ ist eine hochwirksame Mindbomb.
Dabei ist Trumps Gerede vom "Wahlbetrug" der eigentliche Wahlbetrug. Mit dem Unterschied, dass das Narrativ seine spaltende Macht weiterhin entfaltet, solange der Begriff medial verteilt wird.


Wer - wie viele Medien - anfügt, dass bislang keine Beweise vorgelegt wurden, verbreitet Trumps Narrativ. Wer nach Beweisen fragt, hat sich voll und ganz auf Trumps Wahlbetrugs-Narrativ eingelassen und spielt darinnen ein ziemlich vorhersehbare Statistenrolle.


In diesem Framing ist Trump der Erzähler. Er agiert, während alle anderen re-agieren. Alle Augen sind auf ihn gerichtet. Was wird er tun? Welche Beweise wird er vorlegen? Schaut mal, er spielt sogar noch Golf! Dabei wird Trumps Geschichte immer weitererzählt.
Seine Anwälte werden irgendwelche "Beweise" vorlegen. Fortan wird es um die Frage gehen, ob das ausreichende Beweise seien. Trumps Gefolgsleute werden sagen, dass seien eben "Alternative Beweise". Währenddessen wird Trumps Geschichte von uns allen weitererzählt


Trump gehört nicht mehr abgeschaltet in laufenden Sendungen, er gehört gar nicht mehr auf Sendung. Sonst wird aus seinem Wahlbetrugs-Narrativ nämlich ein realer Wahlbetrug, den wir aber erst im Nachhinein als solchen erkennen werden, als Staatsstreich.


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Trumps Wahlbetrugs-Narrativ ist eine hochwirksame Mindbomb. Dabei ist Trumps Gerede vom "Wahlbetrug" der eigentliche...

Gepostet von Wortgucker am Mittwoch, 11. November 2020